NEWSLETTER STEUERN (AUSGABE DEZEMBER 2017)

Newsletter Steuern

Leistet der Arbeitnehmer Zuzahlungen Firmenwagen, den er auch privat nutzt, reduzieren diese Zuzahlungen den geldwerten Vorteil. Dies gilt unabhängig davon, ob es sich um einzelne Kfz-Kosten oder ein pauschales Nutzungsentgelt handelt. Erfreulich: Diese neue Rechtsprechung wendet die Finanzverwaltung ab sofort an.

Außerdem in dieser Ausgabe:

  • Verluste beim Verkauf von Alt-Lebensversicherungen: Verkaufen Steuerpflichtige eine vor 2005 abgeschlossene Lebensversicherung vor Ablauf von 12 Jahren mit Verlust, dann können sie den Verlust nach einer Entscheidung des Bundesfinanzhofs steuerlich geltend machen.
  • Rechnungszinsfuß von 6 % bei Pensionsrückstellungen verfassungswidrig?: Je höher der Rechnungszinsfuß, desto weniger darf ein Unternehmen der Pensionsrückstellung zuführen. Die Folge ist eine höhere steuerliche Belastung. Das Finanzgericht Köln ist nun der Meinung, dass der anzuwendende Zinssatz von 6 % weit von der Realität entfernt und damit verfassungswidrig ist. Es hat deshalb beschlossen, eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts einzuholen.
  • Übergangsregel für Großbuchstabe „M“ bei Mahlzeitengestellung erneut verlängert: Die Übergangsregelung, wonach der Großbuchstabe M bei einer Mahlzeitengestellung des Arbeitgebers in der Lohnsteuerbescheinigung nicht zwingend ausgewiesen werden muss, wurde letztmalig verlängert – und zwar bis zum 31.12.2018.

Die aktuelle Ausgabe mit weiteren Infos zu diesen und weiteren Neuerungen lesen Sie hier [PDF].